Pixelprojekt_Ruhrgebiet - Übern Zaun geguckt - Geschichten aus Schrebergärten im Ruhrgebiet

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Christoph Papsch, , 2004-2006 (zurück zur Übersicht)

Übern Zaun geguckt - Geschichten aus Schrebergärten im Ruhrgebiet Der Schrebergarten ist für das Ruhrgebiet etwas ebenso Typisches wie Fußball, Taubenschlag und Trinkhalle. Im Ruhrgebiet gibt es mehr als 80.000 Gärten. Im Laufe seiner nunmehr fast 100-jährigen Revier-Geschichte haben sich Bedeutung, Nutzung und Bewirtschafter der Kleingärten oftmals geändert. Die historischen Umbrüche sind dabei gut erkennbar. Zeiten, in denen der Schrebergarten Versorgungsfunktion hatte und der Erzeugung von Lebensmitteln diente, damit was im ›Pott kochte‹, zeitweise sogar überlebensnotwendig war, wechselten mit Phasen, in denen der Erholungs- und Freizeitwert mehr im Vordergrund stand. Das Projekt beleuchtet die große regional geschichtliche Bedeutung des Kleingartens, auch im Hinblick auf die Arbeiterkultur, legt aber seinen Hauptaugenmerk auf den Wandel und den heutigen Stellenwert der Schrebergartenkultur.

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